Sweet: KDE Schreibtischglobus Marble in Version 0.10

Heute habe ich festgestellt, dass die neue KDE Version 4.5 in den Repositories von Arch Linux zur Installation zur Verfügung steht. Das habe ich natürlich gleich mal ausprobiert. Ich habe dann festgestellt, dass das Arbeitsflächen-Design überarbeitet wurde und beim ersten Anblick einen akuten Anfall von Augenschmerzen verursacht. Aber ich denke, dass ist mehr eine Gewöhnungssache.

Das Tolle an diesem Update ist aber unter anderem, dass der KDE Schreibtischglobus Marble in der Version 0.10, die mir schon im aktuellen Linux Magazin (09/10 S. 34) schmackhaft gemacht wurde, enthalten ist. Marble versucht, dem KDE Nutzer einen ähnlichen Funktionsumfang wie Google Earth zu bieten. Allerdings kann Marble natürlich nicht mit hoch aufgelösten Luftbildern dienen. Dafür kann man verschiedene freie Karten auf den virtuellen Globus projezieren.

Zum Beispiel kann man sich die freie Straßenkarte OpenStreetmap anzeigen lassen. Diese ist besonders gut geeignet um ein neues Feature in Version 0.10 zu nutzen: die Routenplanung. Marble ist nun in der Lage, ebenfalls durch Daten aus dem OpenStreetmap Projekt, eine Punkt-zu-Punkt Navigation anzubieten. Dazu kann man einfach den Start- und Zielort auf der Karte anklicken und es wird eine Route für Kraftfahrzeuge, Fahrradfahrer oder Fußgänger berechnet. Auch das Setzen von Via-Punkten ist möglich.

Kfz-Route

Kfz-Route


Fahrrad-Route

Fahrrad-Route


Fußgänger-Route

Fußgänger-Route

Ich habe dieses neue Feature gleich mal ausprobiert und eine Route vom Barkhausen-Bau zur Alten Mensa auf dem Campus der TU Dresden berechnet. Anhand dieser, zugegeben recht trivialen Route kann man doch die unterschiedlichen Randbedingungen der Routenplanung für die verschiedenen Verkehrsteilnehmer sehen.

Kraftfahrzeuge werden, wie es nicht anders zu erwarten war, nur über die öffentlichen Straßen geführt. Ein Fahrradfahrer wird dagegen durch Schranken hindurch (da bin ich mir nicht ganz sicher, ob das ein Bug oder ein Feature ist) über eine private Lieferantenzufahrt geschickt. Der Fußgänger kann eine noch kürzere Route über Fußwege und Treppen benutzen.

Satellitenbild mit Wolken

Satellitenbild mit Echtzeit-Wolken

Ein weiteres tolles Feature ist die “Echtzeit”-Darstellung von Wolken auf Satellitenbildern. “Echtzeit” bedeutet in diesem Fall, dass die Bilder alle 3 Stunden aktualisiert werden. Das Ganze scheint auch nur bei Tageslicht zu funktionieren. So ist auf dem Bild gerade keine einzige Wolke über der Ost-Hälfte Amerikas zu sehen, was ich mir irgendwie schwer vorstellen kann. Auch ist die Darstellung nur bei einem relativ großem Maßstab möglich. Trotzdem ein tolles Feature.

Neben der Erde kann Marble übrigens auch noch andere Himmelskörper darstellen. Im Lieferumfang ist neben der Erde auch noch der Mond enthalten. Weitere Himmelskörper wie der Mars oder die Venus können mit wenigen Klicks aus dem Internet nachinstalliert werden.

Alles in allem ist Marble ein weiteres gelungenes Stück Open Source Software.

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Polizeiberichte

Ich habe heute mal einen Blick in die Polizeiberichte der Dresdner Polizei geworfen, vor allem um herauszufinden, warum letzte Nacht gegen 1 Uhr eine gefühlte Ewigkeit ein Hubschrauber über der Gegend hier gekreist ist. Das habe ich zwar (noch) nicht rausfinden können, dafür habe ich aber von Taten gelesen, die mich doch ernsthaft an der geistigen Gesundheit einiger Mitbürger zweifel lassen.

Da war zum Beispiel ein Täter, der in einen VW T5 eingebrochen ist und was geklaut hat? Radio? Navi? Nein, die Sitze! Wer macht denn sowas?

Oder jemand bricht in die Videoworld-Filiale ein in die ich immer gehe und was nimmt er oder sie mit? Teure Spielkonsolen? Eine Wagenladung DVDs? Nein, es wurden nur ein paar Schachtel Zigaretten geklaut. Wie süchtig muss man sein, um für ein paar Zigaretten eine Fensterscheibe einzuwerfen?

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Hochspannende Experimente

Zur Langen Nacht der Wissenschaften 2010 in Dresden habe ich es mir als Elektrotechniker nicht nehmen lassen, mir die Experimentalshow vom Institut für Elektrische Energieversorgung und Hochspannungstechnik anzusehen. Eine ähnliche Vorführung habe ich zwar schon im Grundstudium gesehen, aber diesmal hatte ich die digitale Spiegelreflexkamera von meiner Freundin dabei. ;-)

Von der Show ordentliche Fotos zu machen erwies sich wie erwartet als schwierig und zum Teil einfach auch als Glückssache, gerade dann auszulösen, wenn es spannend wird. Von den vielen Experimenten – unter anderem wurde auch ein mit Besuchern besetzter PKW auf seine Spannungsfestigkeit hin “geprüft” – sind mir nur von zwei Experimenten halbwegs brauchbare Bilderserien geglückt. Die Bilderserien habe ich zu animierten GIFs zusammen gestellt.

Entladung gegen Platte

Experiment 1: Beregneter Hochspannungsisolator (klicken um Animation abzuspielen)

Beim ersten Experiment wurde ein Hochspannungsisolator, wie er an Leitungsmasten verwendet wird, beregnet. Gut zu sehen sind die Entladungen entlang des Wasserfilms.

Entladungen an Wanddurchführung

Experiment 2: Entladungen an Wanddurchführung (klicken um Animation abzuspielen)

Beim zweiten Experiment wurde eine Leitungsdurchführung, die verwendet wird, um eine Freilandleitung in ein Gebäude zu führen, bis zum Durchschlag belastet.

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Stargardobyl

Wo ich gerade bei strahlenden Nachrichten war:

In der Stagarder Straße, mitten in einem Wohngebiet in Berlin-Prenzlauer Berg, wurde zufällig eine Strahlungsquelle entdeckt.

Frank Rieger hat in seinem Blog den Fund, die provisorische Abschirmung und die Bergung vorbildlich dokumentiert.

Probleme mit Radioaktivität soll es auch in Hannover geben, wie ich über Fefes Blog erfahren habe.

Ich spiele ja schon seit längerem mit dem Gedanken, mir mal einen Geigerzähler zuzulegen. Nach der Meinung eines Kommentators in Franks Blog gehört der ja sowieso in jeden gut ausgestatteten Haushalt. ;-)

Andererseits bin ich leicht radiophob und sollte deshalb vielleicht garnicht so genau wissen, was in meiner Umgebung alles wie sehr strahlt.

So lebe ich beispielsweise in einem Gebiet mit hohem Potential für erhöhte Radonkonzentrationen in der Raumluft. Zudem ist der Berg an dessen Hang ich wohne bergmännisch erschlossen und in der Nähe wurde früher Uran abgebaut – beides Indikatoren für eine erhöhte Gefährdung durch Radon. Sollte ich dann tatsächlich eine erhöhte Strahlungsbelastung in der Wohnung, in der ich lebe und arbeite, feststellen kann ich dagegen auch ersteinmal nichts unternehmen und müsste mit dem Wissen leben.

Daher denke ich, dass ich mir frühestens für die nächste Wohnungsbesichtigung einen Geigerzähler zulegen werde. ;-)

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Diskreter Atomtransport

Radioactive Van

Kleintransporter mit radioaktivem Gefahrengut

Eine Story von der Analog-Autobahn:

Am Samstag den 7. August 2010 habe ich um 10:25 Uhr auf der A14 hinter dem Dreieck Nossen in Richtung Leipzig fahrend diesen Gefahrguttransporter mit offensichtlich radioaktiver Fracht entdeckt.

Der Vito mit tschechischem Kennzeichen fuhr etwa mit 130 km/h und hat sich somit an die vorgegebene Richtgeschwindigkeit gehalten. In der folgenden Baustelle mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h hat er es dann aber nicht so genau genommen. Während ich mit fast schon 70 km/h (laut Tacho) leicht zu schnell unterwegs war, ist er mir davon gefahren.

Dabei musste ich an die Story denken, die ich vor kurzem gehört habe. Demnach sollen die Betreiber von Atomkraftwerken langsam keine Lust mehr auf die ständig blockierten und schlechte PR verursachenden Castor-Transporte haben. Die versuchen sie jetzt zu umgehen, indem sie die zu transportierende Fracht soweit zerkleinern, bis ein gewisser Grenzwert unterschritten ist und sie so diskret und ohne großes Trara in Kleintransportern von A nach B geschafft werden kann. Ich habe dazu aber im Internet keine Quelle gefunden insofern sind das natürlich alles nur Mutmaßungen.

Was genau der Transporter geladen hatte, kann ich natürlich nicht sagen. Ich weiß nichtmal, ob der Transporter nicht leer war. Oder werden bei Leerfahrten die Warntafel abgeschraubt und die Warnzeichen überklebt?

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Blog Reloaded

So, nachdem hier über ein Jahr Ruhe war, habe ich mal wieder etwas Zeit gefunden dieses Blog zu pflegen.

Als erste Änderung ist der Umzug des Blogs auf die neue Domain blog.mbober.de zu nennen. Das gesamte Blog ist aber weiterhin auch noch über die alte Adresse zu erreichen. Mit dem Wechsel der Domain musste auch ein neuer Titel für das Blog her. Ich habe mich für den Titel “Datenautobahnen” entschieden, da

  1. ich auf der Suche nach einem Titelbild das schicke Autobahn-Foto gefunden habe und
  2. der Titel ja auch irgendwie zu den Themen dieses Blogs passt.

Die zweite Änderung ist mehr interner Natur, nämlich der Wechsel auf Worpress 3.0. Der Wechsel verlief problemlos und ich muss sagen, dass sich da doch einiges verbessert hat. Äußerlich tritt dieser Wechsel in Form eines neuen Darstellungs-Stils in Erscheinung.

Ich hoffe, jetzt mal wieder öfters was schreiben zu können. Gut den Satz hört man oft als letztes Lebenszeichen vor dem endgültigen Tod eines Blogs, aber erstmal abwarten ob das auch hier zutrifft. ;-)

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Converting a pdf page to an image

If you want to convert a single-page pdf file into an image (in my case, JPEG), you can use the convert command from imagemagick application collection.

If you are unsatisfied with the quality of the output, you should make use of the -density option setting the “dots per inch” (dpi) parameter. (Thanks to Laurent’s comment on this blogpost for that one)

convert -density 300 in.pdf out.jpg

To work with pdf files containing serveral pages, you can seperate the pages using pdftk’s burst command. Example:

pdftk in.pdf burst

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LaTeX and Unicode: combining greek and latin letters

I needed to combine greek and latin letters in one LaTeX presentation. After quite a search on google and a point into the right direction at the LaTeX group on Xing, I found a solution. Here is how it goes:


\usepackage{ucs}
\usepackage[greek, ngerman]{babel} % due to that order, german is still the default language
\usepackage[utf8x]{inputenc} % used to be \usepackage[utf8]{inputenc}

For embedding some greek words, encapsulate them in a \textgreek{...} command. Example:

\textgreek{στεγανός}

That’s all.

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Trouble with gpg-agent

After migrating to Arch Linux and to KDE 4.2.1 (at the same time!), KMail lost its ability to sign (and probably also to decrypt) emails. After some investigation I found out that gpg-agent is the problem. At its startup, KGpg always complained that gpg-agent seems not to be running and that I shoud either make sure that it is started or deactivate the use of the agent in the configuration file of gnupg. Being lazy, I chose to deactivate the use of the agent. But KMail needs the agent for its gpg related features.

So I needed to make sure that gpg-agent is started in the proper way each time KDE is started. I worte a little script that should do the job. The script needs to set environmental variables for programs such as KGpg. That is why I placed the script at ~/kde4/env (after creating the env subdirectory and chmod a+x it).

After a restart of KDE, KGpg still complained that no gpg-agent is runnung and in fact a ps -e | grep gpg-agent confirmed the fact. It cost me hours and nearly drived me crazy to find out why KDE refused to run my skript in ~/.kde4/env. Solution: for some stupid reason, KDE only executes files ending in .sh in the ~./kde4/env directory, so renaming my script solved the problem.

Here is my (very simple) shell script that start the gpg-agent every time I login to KDE:

#!/bin/bash

eval $(gpg-agent –daemon)
export GPG_AGENT_INFO

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Steganographie als informationstheoretisches Modell

Es ist zwar schon etwas Zeit vergangen, dass ich meinen (sehr gut bewerteten) Vortrag über Steganographie im Hauptseminar Theoretische Nachrichtentechnik gehalten habe, trotzdem möchte ich es mir nicht entgehen lassen, an dieser Stelle nochmal etwas Werbung für das Material zu machen.

Auf der Website die ich zum Thema eingerichtet habe gibt es neben einem Artikel und den Präsentationsfolien (die sowohl als PDF als auch als LaTeX-Quellcode vorliegen) auch noch eine Einführung in das Thema (in englisch) und ein kleines Python-Programm zum experimentieren.


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